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Diese erste
kurze Reise
hatte drei Ziele:
1. Kontrolle,
ob die BACCHUS klar ist für die grösseren Reisen.
2. Besuch des
Herre-n-Owe in Mulhouse.
3.
Wein-Einkauf bei der Légion Étrangère in Strasbourg.
Am Mittwoch,
den 14. März haben wir kurz vor Mittag in Colmar abgelegt
und bald festgestellt, dass das System der hydraulischen
Steuerung Oel verloren hat.
Wir haben nachgefüllt (siehe
Ziel 1). |
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Für die erste
Übernachtung haben wir auf dem Steiger ausserhalb des
Stadthafens Breisach angelegt und sind - wie immer - zum
Nachtessen in den Kaiserstühler Hof gegangen.
Wir haben den
Wecker auf viertel vor sieben gestellt, um am nächsten
Morgen früh abzulegen.
Daraus wurde nichts. Um sieben Uhr
herrschte dicker Nebel, der sich erst um halb neun Uhr
einigermassen gelöst hat.
Bei diesigem
Wetter sind wir am Donnerstag auf dem Rhein zu Berg
gefahren ohne nennenswerte Wartezeiten vor den
Grossschifffahrts-schleusen. Bereits um fünf Uhr haben wir
die Schleuse Niffer passiert, sind auf den Canal-du-Rhône au
Rhin eingefahren und haben im Hafen Kembs angelegt.
Den Platz
hatten wir beim Hafenmeister Gabriel Florange im voraus
reserviert.
Er hat die
BACCHUS auf 15 m verkürzt und uns einen sehr moderaten Preis
(inklusive Landstrom) verlangt.
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Breisach bei Sonnenschein... |
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...und bei Nebel |
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Am Freitag hat
uns die Sonne geweckt. Dann war Reinschiff angesagt:
Deckwaschpumpe in Betrieb setzen, alle Dächer, Decks und
Gangborde reinigen, Staubsaugen, alle Böden nass aufziehen.
Auch den Trinkwassertank haben wir aufgefüllt.
Um zehn Uhr
ist Joggi, der Eigner der alten, kleinen BACCHUS
eingetroffen um die Vorräte an Bord zu ergänzen. Er hat
Peters altes Boot sinnvoll und professionell umgebaut. (Es
ist noch nicht ganz alles fertig).
Kurz nach
Mittag sind die Gäste eingetroffen, die sich zum Besuch des
Herre-n-Owe auf dem Wasserweg, statt mit dem Car
entschlossen haben, und beide BACCHUS haben abgelegt. Die
Écluse 41, die Stadtschleuse von Mulhouse hat man ein paar
hundert Meter Richtung Stadt verlegt und technisch sehr
kompliziert gemacht. |
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Die
Brücke bei der Schleuse Niffer. |
Reinschiff ist angesagt |
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Rechtzeitig
zum Nachtessen im Mehlala sind wir im Hafen Mulhouse
eingetroffen und haben uns getrennt: Die Männer sind zum
Herre-n-Owe und Marie-Christine hat Judith und Hanspeter an
Bord der HARMONIE besucht.
Später - als
die 100 Basler Herre-n-Öweler weg waren, ging sie dann ins
Mehlela zum Nachtessen.
Der
diesjährige Herre-n-Owe war in allen Belangen grossartig,
wie immer eine gelungene Mischung zwischen Satire (auch
politisch), viel Witz und Sauglogge. (Ziel 2)
Um Mitternacht
haben wir uns dann an Bord der BACCHUS zu einem
Schlummertrunk getroffen: die Besatzung beider BACCHUS und
die der HARMONIE.
Es wurde eine
kurze Nacht. Um drei Uhr Nachtruhe, Ablegen am nächsten Tag
um acht Uhr.
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Das
ist der berühmt-berüchtigte Herre-n-Owe. |
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Bereits um
zwanzig vor fünf waren wir wieder in Breisach und sind
selbstverständlich wieder zum Nachtessen in den
Kaiserstühler Hof gegangen und haben für den kommenden
Mittwoch reserviert.
Dann ist der
Winter eingebrochen. Wir sind am Sonntag zügig auf
dem Rhein zu Tal gefahren und auf dem Rhinau-Kanal bis zur
Chapelle des Mariniers, früher ein Wallfahrtsort für
Binnenschiffer.
Am Montag
hatten wir Regen und Schnee.
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Schnee auf den Backskisten. |
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In Strasbourg
unter der Pont d'Anvers haben unsere Gäste -
Cathérine und Benno - auf uns gewartet und wir sind
zur Légion Étrangère zum Weineinkauf (Ziel 3)
gegangen. Caporal-Chef Miltz hat uns den Wein mit
seinem Dienstwagen an Bord gebracht.
Wir sind
weiter nach Souffelweyersheim gefahren, zum Nachtessen in
der Auberge de Hans.
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die
Schleusen auf dem Rhein |
diese Lichter haben wir zum Glück nie zu lange
gesehen |
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Am Dienstag -
immer noch bei Saukälte fuhren wir auf dem Rhinaukanal bis
Boofzheim. Trotz der Kälte blühen die Forsythien überall.
Am Mittwoch
haben wir nach einer Stunde den Kanal verlassen und sind auf
dem Rhein zu Berg nach Breisach gefahren und haben einmal mehr im
Kaiserstühler Hof gespeist. Wir haben uns als letzte Gäste
verabschiedet.
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Auf
dem Rhinaukanal fahren immer noch zwei Péniches, die
Kies transportieren |
Hier lagen wir in Boofszeim. |
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Um
diesen Ofen waren wir sehr froh. |
Hayka hat einen neuen Freund. |
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Vor
der Einfahrt nach Breisach ist Flaggenwechsel
angesagt |
Auch vom Land aus wurden wir genau beobachtet |
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Die
Forsythien harmonieren gut mit dem Blau-grün der
Voies Navigables de France. |
Die
Auberge de l'Ècluse ist immer geschlossen, wenn wir
vorbei fahren, vielleicht können wir irgendeinmal
die Öffnungszeiten herausfinden. |
Wir hoffen,
dass die Verbindung vom Canal de Colmar zum Canal de Rhinau
bald wieder eröffnet wird. Das wäre die Verbindung Colmar -
Strasbourg. Zur Zeit sind die Arbeiten wegen Geldmangels
eingestellt. Es bleiben nur noch drei Schleusen zum Instand
stellen.
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Das
ist die Einfahrt vom Canal de Rhinau. |
Das
ist die Einfahrt vom Canal de Colmar. |
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Auch die Kanalschleusen geben Arbeit. |
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Die letzte
Fahrt am Donnerstag war kurz: wir haben den Rhein
überquert und sind auf dem Canal de Colmar in unseren
derzeitigen Heimathafen gefahren.
Zum Nachtessen
waren wir - wie gewohnt - im Chasseur.
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Auf
dem Canal de Colmar. |
Die
Einfahrt zum Hafen Colmar. |
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Am Freitag
war, nach der Tagwache um acht Uhr, Packen angesagt.
Die Heimfahrt
war problemlos und der Schweizer Grenzwärter war sehr nett.
Er hat nichts gefragt und wir haben die 66 Flaschen Wein
wohlbehalten nach Basel gebracht.
Auf dieser
kurzen Reise haben wir 45 Schleusen passiert und sind in
54.1 Betriebsstunden 315 km gefahren.
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